Erster Regionaler Ehrenamtskongress an der HNU liefert neue Impulse für Engagierte

Am 20. und 21. September 2019 fand an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) der erste Regionale Ehrenamtskongress statt. Rund 100 Ehrenamtliche und Hauptamtliche, Engagierte und Interessierte erhielten in rund 20 Workshops neue Impulse für ihr Ehrenamt. 

Volles Haus beim Ersten Regionalen Ehrenamtskongress an der Hochschule Neu-Ulm.

20 Workshops zu Themen wie Social Media, Pressearbeit, Veranstaltungsorganisation, Fundraising und Selbstmanagement fanden an den beiden Kongresstagen an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) statt. Darüber hinaus holten sich die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Vorträgen und bei einer Podiumsdiskussion Anregungen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen im Bereich Ehrenamt und freiwilliges Engagement. Zudem bestand Raum für Austausch und Vernetzung. 

In seinem Einführungsvortrag sprach Dr. Thomas Röbke, Sprecherratsvorsitzender vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern, über „Gegenwärtige Herausforderungen der Engagementpolitik“. Er fordert eine Stärkung der Rolle von Verantwortungsträgern in Vereinen, einen Ausbau der Organisationsentwicklung und weniger bürokratische Anforderungen an die Vereine. 

Antje Esser, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, und Julia Kormann, Vizepräsidentin der Hochschule Neu-Ulm, im Gespräch mit Moderatorin Dana Hoffmann.

Weitere Workshops und Vorträge hielten unter anderem HNU-Absolvent Mathias Eigl sowie Dr. Burkhard Bensmann, Honorarprofessor der Hochschule Osnabrück. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dana Hoffmann. Das kompakte Format und der regionale Fokus der Veranstaltung ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten direkt vor Ort. 

Der Kongress ist eine Kooperationsveranstaltung 

Der Kongress ist ein Kooperationsprojekt der Initiative Ehrenamt e.V., der Freiwilligenagentur “Hand in Hand” des Landkreises Neu-Ulm, der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse sowie der Hochschule Neu-Ulm. Zur Förderung sozialer Innovationen hat die HNU 2017 eine Kooperationsvereinbarung mit den Freiwilligenagenturen der Region geschlossen. Seit Juni 2018 ist die Hochschule Neu-Ulm zudem Mitglied der Steuerungsgruppe des Programms Engagierte Stadt. Gefördert wurde der Regionale Ehrenamtskongress durch die Stiftung der Versicherungskammer Bayern, den Verein zur Förderung der Stiftung Neu-Ulm Helfen mit Herz e.V., den Landkreis Neu-Ulm, die Stadt Neu-Ulm, das Programm Engagierte Stadt sowie die VR-Bank Neu-Ulm eG. 

An der HNU wird „Engagementkultur“ gelebt 

Dr. Thomas Röbke, Sprecherratsvorsitzender vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern, spricht über „Gegenwärtige Herausforderungen der Engagementpolitik“.

Persönlichkeitsbildung und Wertevermittlung sind Teil des Leitbildes der HNU. Die Hochschule fördert im Zentrum für interdisziplinäres, internationales und engagiertes Lernen (ZiieL) Lernen durch Engagement und ist Gründungsmitglied des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“ e.V. Die HNU zeichnet sich durch ihre „Engagementkultur“ aus, ein Drittel der Studierenden übt nach den Ergebnissen der jüngsten Studierendenbefragung ein Ehrenamt aus. Viele davon sind Mitglied in den mittlerweile acht studentischen Initiativen, die an der HNU aktiv sind, engagieren sich etwa beim Lions Club Campus Neu-Ulm oder gehen einem Engagement außerhalb der Hochschule nach. 

Weitere Informationen unter: 
https://www.hs-neu-ulm.de/ehrenamtskongress

Bildquelle: Hochschule Neu-Ulm 

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